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Erfurter Fallschirmspringer Kameradschaft




Super Schüler und prima Packerin

Allen Unken- bzw. (Wetter-)Froschrufen zum Trotz zeigte sich der Himmel über der Dropzone am vergangenen Sprungwochenende (2./3. September 2017) weitgehend passabel. Alle angemeldeten und dazu noch ein paar spontane Tandemgäste kamen zu ihrem Vergnügen, ebenso die Lizenzer und Schüler. Unter Letzteren war auch ein alter Bekannter aus den 90er-Jahren: Damals hatte „Brusi“ es bis zu 110 Sprüngen geschafft. Nun wollte er mal wieder Freifallluft schnuppern und konnte nach anderthalb Tagen Theorie- und Bodenausbildung schließlich auf 4000 Meter aufsteigen. Seine beiden AFF-Lehrer hatten leichtes Spiel und freuten sich mit ihm über einen super Sprung. Ebenso lieferte Alexander bei seinem allerersten Freifall-Abenteuer eine tolle Leistung ab. Er möchte nun gerne mehr als nur diesen „Schnuppersprung“.

 


Ein Wahnsinns-Wochenende legte auch Schüler Marius hin. Er durfte sich nach bestandenem Level VI und VII erstmals ganz alleine aus dem Flugzeug stürzen und kam an beiden Tagen auf insgesamt acht Sprünge. Beachtliche Fortschritte macht übrigens auch Yvonne, die Freundin von Schüler Marcel. Sie wird – ohne bislang selbst eine Sprungausbildung zu beabsichtigen – von unserem Fallschirmwart Hummelchen gerade in die Geheimnisse des Packens eingewiesen und zeigt sich sehr lernwillig und -fähig. Vielleicht wächst da ja des Technikmeisters Nachfolgerin heran…

 

Das nächste Springen ist am Wochenende 23./24. September. Hoffen wir auf einen Altweibersommer.

 

Josh

 



Manifest-Mädels voll happy

Recht vernünftiges Wetter ließ am vergangenen Wochenende (19./20. August 2017) wieder jede Menge sprungwilliges Volk in die Lüfte über Alkersleben aufsteigen.

 

Lizenzer frönten eifrig ihrem Hobby, die Schüler kamen weiter im Ausbildungsprogramm und zahlreiche Tandemgäste zu ihrem Freifallvergnügen.

 

Ein supergeiles Wochenende war es auch für unsere beiden Manifest-Mädels (für Außenstehende: Manifest = Büro). Denn diesmal kamen sie auch selber in die Luft.

 

Für Leandra war das Tandemerlebnis der allererste Fallschirmsprung in ihrem Leben. Sie war völlig aus dem Häuschen und meinte überzeugt: Das sei ihr Ding.

 

Ein Riesenspaß war es auch für Francis, die den freien Fall schon zum zweiten Mal auskostete.  Tandemmaster Peter und Videomann Costa haben den beiden jungen Hüpfern unvergessliche Momente verschafft.


Am nächsten Wochenende werden die nächsten Neulinge im Theoriekurs fit für ihren ersten AFF-Sprung gemacht.

 

Für sie und alle anderen geht es dann am ersten September-Wochenende wieder oder erstmals aus 4000 Meter in den freien Fall.

 

Josh



Von Kappenfliegern, Lizenzhungrigen und Regengrillern

Das vergangene Sprung-Wochenende (5./6. August) stand unter anderem im Zeichen unseres Kappenflugseminars. Als Special Coach hatten wir mit Tobi Scherrinsky einen ausgewiesenen Experten für dieses Metier gewinnen können. Die Teilnehmer knieten sich voll rein und versuchten, den Input von Tobi aufzusaugen und umzusetzen. Der praktische Teil wurde dabei durch anschauliches Videomaterial ergänzt. Bei allem Ernst ging es an den beiden Tagen aber auch locker-spaßig zu, verdiente sich beispielsweise Mario schnell das Prädikat des Lande-Strebers. Am Ende des Lehrgangs waren jedenfalls allseits positive Einschätzungen und der Wunsch zu hören, solch ein Kappenflugseminar in der nächsten Saison erneut durchzuführen.

 

Vorwärts ging es nach einem Samstag des Wartens am Sonntag endlich auch für unsere AFF-Schüler Marius und Marcel. Die beiden sind heiß und wollen möglichst noch in diesem Jahr die Lizenz schaffen, ebenso wie Maik, der nun Status „frei solo“ ist. Nicht mehr weit von der Lizenz entfernt ist Kerstin, die nach ihrer exzellenten Theorieprüfung demnächst auch reif für den praktischen Part sein dürfte. Erfolgreich hat auch Siegmar seinen „Schnuppersprung“ gemeistert – und das immerhin mit bereits über 60 Jahren. Fallschirmspringen ist also nicht nur was für junge Hüpfer.

 

Nicht unerwähnt soll bleiben, dass wir am Samstag eine schöne Grillparty auf der Pauseninsel vor unserem Vereinsheim zelebriert haben. Dank der Überdachung konnte uns auch der zeitweise Regen nicht die Laune verderben. Zur guten Stimmung trug nicht zuletzt Kiu bei, unser neuer persischer Freund, der neben Freibier auch Kostproben seines kulinarischen Beilagenspektrums beisteuerte.

 

Josh

 


Drei Erstspringer und ein Geburtstag

Lange und geduldig haben sie am Samstag (29.7.) ausgeharrt, die drei Schüler, die nach der Theorie am Wochenende zuvor nun endlich in die Luft wollten. Während die Lizenzspringer und die Tandemmaster mit ihren Passagieren immer wieder zur Maschine stiefelten, mussten sie wegen des für sie zu starken Windes Stunde um Stunde ausharren. Doch wie sagte dann doch einer von ihnen, als er endlich in der Cessna saß: Das Warten hat sich gelohnt. Alle drei „Frischlinge“ kamen schließlich doch noch zu ihrem ersten Fallschirmsprung. Mit den beiden letzten Maschinen des Tages stiegen Sandra, Marcel und Marius mit ihren AFF-Lehrern auf 4000 Meter Höhe und versuchten all das, was sie in der Theorie und beim Bodentraining gelehrt bekommen hatten, nun bestmöglich beim Absprung, im Freifall und am Schirm umzusetzen. Und alle drei waren danach total happy, so sehr, dass sie ihre zunächst als Schnuppersprung gebuchte Ausbildung in einen Komplettkurs zur Erlangung der Lizenz aufstockten. Marius hat sich mit seinem Erstsprung zudem selbst ein wunderschönes Geschenk zu seinem 30. Geburtstag gemacht, den er just an diesem Tag beging.

 


Leider hat es für den vierten Kandidaten des neuen Schülerkurses diesmal noch nicht geklappt. Denn auch der Sonntag begann windig. Doch im Gegensatz zum Tag davor ließ der Wind nicht nach, sondern nahm allmählich zu. Am frühen Nachmittag mussten wir den Sprungbetrieb deshalb einstellen, zumal die Prognose keine Besserung verhieß.

 

Schon am nächsten Wochenende heißt es: Auf ein Neues! Man sieht sich am Flugplatz Alkersleben.

 

Josh

PS: Ein besonderer Dank geht an Costa für seine schönen Luftbildaufnahmen!



Alle kamen in die Luft

 

Starken Wind und immer auch wieder Regen hatten die Meteorologen für das erste Juli-Wochenende angekündigt. Der Samstag war in der Tat so miserabel, dass an Fallschirmspringen nicht zu denken war. Wir haben die Zeit genutzt und zunächst in der Packhalle ein wenig gewerkelt: Der Packboden wurde erweitert und gepolstert, das Manifest wurde umgestaltet und möbeltechnisch effektiviert, der von Hasi gesponserte gebrauchte Kühlschrank wurde gewienert und in Betrieb genommen. Schon unter der Woche hatte Ingolf für die Elektroinstallation gesorgt, sodass jetzt etliche Steckdosen in der Halle verteilt sind und sie mit Lampen erhellt werden kann. Nach getaner Arbeit gab es am Samstag noch eine schöne Grillaktion auf der neugestalteten Fläche vor dem Vereinsheim.

 

Der Sonntag bescherte uns dann endlich springbares, wenn auch nicht Bilderbuch-Wetter. Schüler, Lizenzer, Tandems – alle kamen in die Luft. So klang das Wochenende doch noch weitgehend zufriedenstellend aus.

 

Josh